Das alles beherrschende Thema KI hat mich dazu gebracht, mich mit einer alten Frage zu beschäftigen: Was macht den Menschen besonders und einmalig? Ich habe nachgelesen, was einige bekannte Philosophen darüber geschrieben haben. Das ist spannend und immer noch erstaunlich relevant.
Aristoteles nannte den Menschen das Wesen, das Sprache und Vernunft besitzt und in Gemeinschaft lebt. Wir verstehen einander, weil wir verletzlich und aufeinander angewiesen sind. Das ist die Grundlage für Empathie, und gerade sie ist in der qualitativen Forschung unverzichtbar.
Kant sah im Menschen ein Wesen, das sich selbst Gesetze geben kann, einen Zweck an sich und nie bloß ein Mittel. Darin liegt die Verantwortung: Wir können Regeln setzen und für sie einstehen. Ein Tool kann das nicht. Seien wir uns als Marktforscher unserer Verantwortung immer bewusst.
Sartre ergänzt, dass die Existenz dem Wesen vorausgeht. Wir sind, wozu wir uns durch unser Handeln machen. Das ist gelebte Erfahrung. Sie lässt sich nicht berechnen und nicht auslagern.
Arendt warnte vor der Gedankenlosigkeit: Gefährlich wird es, wenn Menschen aufhören, selbst zu urteilen, und sich auf Abläufe verlassen..
Frankl erinnert daran, dass der Mensch auch unter schwierigsten Bedingungen nach Sinn sucht und seine Haltung wählen kann. Sinn entsteht nicht durch Datenmengen, sondern dadurch, dass jemand etwas als bedeutsam erlebt.
Was daraus folgt
Das Neue und Unbekannte nicht ablehnen, sondern annehmen; und nie vergessen, dass wir Menschen sind.
Erstellt mit freundlicher Unterstützung von KI 😉

